Die ritualisierte Ganzkörpermassage

 

Wir lassen hier jetzt mal die Philosophie bei Seite und beziehen uns rein auf die Massage.
Die klassische Form der Einzelmassage ist folgend erläutert.

Zunächst: Tantramassage ist kein Sex und auch kein Vorspiel. 

Die ritualisierte Form der Massage gibt dir einen geschützten Rahmen. Es gibt in diesem Fall eine(n) Empfangende(n) (dich) und eine(n) Gebende(n) (mich). Ich bin aktiv und massiere und du bist passiv, bist ganz bei dir, empfängst, spürst und genießt mit all deinen Sinnen deinen Körper und deine Lust. 

Der Raum ist gut erwärmt, das Licht gedämpft und es spielt ruhige Musik. Wir sind frisch geduscht und bis auf unsere Lunghis nackt. Eine weiche Liegefläche ist vorbereitet, ebenso das Öl angewärmt. 

Ich begrüße dich mit einem kurzen Ritual zu der Massage, nehme dir den Lunghi ab, geleite dich zu dem Lager, du legst dich auf den Bauch und ich decke dich wieder zu.

Die Massage beginnt, der Lunghi wird sanft entfernt und ich beginne dich mit dem warmen Öl zu massieren.

 

Dabei wird der ganze Körper mit einbezogen, ich berühre dabei auch leicht deinen Intimbereich, deine Yoni oder deinen Lingam. Nach der Rückseite drehst du dich um und die Massage wird mit dem warmen Öl fortgesetzt. Brüste/Brust, Bauch, Arme, Beine, alles gehört dazu. 
 

Zuletzt, so denn du es willst, kommen wir zur Intimmassage.

Ablauf eines Tantrarituals

Image by Ramez E. Nassif

Die Intimmassage und Nachspüren

 

Zunächst wird dein Intimbereich mit großflächigen und sanften Streichungen erweckt, dann die äusseren, die inneren Venuslippen und die Klitoris (Schaft/Perle und Schenkel) gefolgt von einer inneren Yonimassage mit Schwerpunkt auf der G-Fläche. 

Analog gilt dies auch für deinen Lingam. Auch hier beginnt die Intimmassage mit langen Streichungen, um deine Energie langsam zu erwecken. Die folgenden Griffe lassen deine Lust auf- und abschwellen, beziehen deine Eichel, Schaft und Hoden mit ein und widmen sich dem Frenulum.

Immer wieder zwischendurch werde ich deinen Körper ausstreichen, um die aufsteigende Energie zu verteilen.

Das Wichtigste ist, dass dies alles einen festen Ablauf hat. Solltest du dabei einen Orgasmus haben, so ist das okay und gut. Wenn nicht, dann ist das genauso okay und gut, denn der Orgasmus ist nicht das Ziel. 

Bei all dem geht es um dein Erleben, um deine Lust aber eben nicht als Selbstzweck.

Es geht ums spüren, dass du ganz bei dir bist. 
Meine Aufgabe ist dabei mit ganzer Achtsamkeit und Absichtslosigkeit bei dir zu sein. 

Danach hast du Zeit nachzuspüren und ich decke dich wieder zu, bleibe ruhig in deiner Nähe und du hast dabei alle Zeit der Welt. 
Das ist unser Verständnis einer Tantramassage. 

Bitte betrachtet auch jeden im Singular formulierten Passus analog entsprechend für die Paare unter euch.

Hinweis:

Diese Massage führe ich für Frauen, Männer und jegliche andere geschlechtliche Wahrnehmung von euch durch. Bei einer Paar- oder 4-Hand-Massage wird meine Frau als weitere Masseurin dazukommen.